Was ein Tracking-Projekt kostet
Ein Tracking-Audit mit Befund kostet 8.000 bis 12.000 Euro und dauert zwei Wochen. Der Umbau danach hängt am Stack: ein Shopify-Setup mit Server-Side-Tagging ist in Tagen gemacht, ein gewachsenes Setup mit vier Tools und zwei Agenturen dauert Wochen. Was ich nie mache, ist ein Retainer für das Beobachten von Dashboards.
Tracking Agentur oder eigenes Setup
Eine Agentur, die dein Tracking baut und deine Kampagnen fährt, bewertet ihre eigene Arbeit. Das muss keine Absicht sein, es ist einfach die falsche Anreizlage. Die saubere Trennung ist: die Messung gehört dir, und wer immer die Kampagnen fährt, wird an ihr gemessen.
Consent Mode v2 und modellierte Conversions
Wer nicht einwilligt, wird geschätzt statt gemessen, und die Schätzung steht in derselben Spalte wie das Gemessene. Die erste Frage an jeden, der dein Tracking betreut, lautet deshalb: welcher Anteil unserer Conversions ist modelliert? Wer darauf keine Antwort hat, kann auch nicht sagen, wie belastbar der ROAS ist, auf den ihr das Budget verteilt.
Server-Side-Tracking, wann es sich lohnt
Es lohnt sich, wenn Adblocker und iOS einen sichtbaren Teil deiner Events fressen und die Bestellungen im Backend deutlich über dem liegen, was die Plattform meldet. Es lohnt sich nicht als Selbstzweck: ein serverseitiges Setup auf einem falschen Datenmodell überträgt den Fehler nur zuverlässiger.
Plattformzahlen gegen das Backend abgleichen
Nimm einen abgeschlossenen Monat und stelle die Conversions der Plattform neben die Bestellungen im Shop. Nicht Umsatz, Anzahl. Eine Abweichung gibt es immer, ab etwa
20 Prozent ist es kein Rauschen mehr, sondern ein Befund. Wie ich dieselbe Prüfung auf meiner eigenen Seite gemacht habe, steht im Essay
Warum Ihr Meta Pixel mehr Conversions meldet als Ihr Bankkonto.