Was ein Fractional CMO kostet
Bei mir 12.000 bis 20.000 Euro im Monat für einen festen Wochenrhythmus, drei Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich. Die interessantere Rechnung steht meist daneben: fünf bis sieben Tools mit überlappendem Funktionsumfang und eine Agentur obendrauf, und niemand prüft, ob dieser Stapel seinen Platz verdient. In den ersten Wochen geht es genau darum, was zusammengelegt oder abgeschaltet werden kann.
Fractional CMO, Interim oder Berater
Interim heißt Vollzeit auf Zeit, meist als Lückenfüller nach einem Abgang. Beratung heißt Empfehlung ohne Verantwortung für die Umsetzung. Fractional heißt Teilzeit mit Entscheidungsrecht: ich sitze in euren Terminen, verantworte die Zahl und baue das Team, das die Rolle danach übernimmt. In Deutschland wird meist nach Interim gesucht, gemeint ist oft das hier.
Wie viele Tage im Monat das realistisch sind
Vier bis sechs Tage, verteilt auf einen festen Wochenrhythmus statt auf einen Block am Monatsende. Growth-Entscheidungen verderben schnell: eine Kampagne, die drei Wochen falsch läuft, kostet mehr als der Unterschied zwischen vier und acht Tagen Betreuung.
Wann sich Fractional nicht lohnt
Wenn ihr niemanden habt, der umsetzt. Ein Fractional Head of Growth ersetzt keine ausführende Hand, er entscheidet, misst und baut die Struktur. Ohne mindestens eine Person im Marketing oder eine funktionierende Agentur daneben bleibt der Plan liegen, und dann ist das Audit die ehrlichere Antwort.
Wie die Rolle wieder endet
Mit einer Übergabe, die von Anfang an das Ziel ist: geschriebene Entscheidungsregeln, ein Reporting, das dein Team selbst fährt, und im besten Fall die Person, die ihr in der Zwischenzeit eingestellt habt. Wenn nach zwölf Monaten niemand die Rolle übernehmen kann, war es die falsche Zusammenarbeit.